2234-2-UK

Schulordnung für die Realschulen
(Realschulordnung - RSO)

Vom 18. Juli 2007

Fundstelle: GVBl 2007, S. 458

Schulordnung für die Realschulen (Realschulordnung - RSO) vom 18. Juli 2007 (GVBl S. 458, ber. S. 585; BayRS 2234-2-UK), geändert durch § 2 der Verordnung vom 6. Juli 2009 (GVBl S. 308; ber. S. 346)

Ausgabe im Zusammenhang

Zur Inhaltsübersicht

Anlage 1

MODUS21 - Übersicht*

Das Staatsministerium hat mit Bekanntmachungen vom 3. August 2005 (KWMBl I S. 329) und vom 13. Dezember 2005 (KWMBl I 2006 S. 6) insgesamt 60 MODUS21-Maßnahmen für alle bayerischen Schulen freigegeben.

Wenn die Belange des Aufwandsträgers oder des Aufgabenträgers im Sinn des Art. 1 des Gesetzes über die Kostenfreiheit des Schulwegs berührt werden, ist das Einvernehmen mit dem Träger herzustellen.

Im Einzelnen:

1.
Teil: Maßnahmen Nrn. 1 bis 30:
a)
Schulorganisation

Nr.

Titel

erprobt an Schulart

Kurzerläuterung

1

Flexibilisierung der Stundentafel

Gymnasium

Die Schule weicht zeitlich begrenzt von der Stundentafel ab, um Defizite in der Klasse auszugleichen; zusätzliche Stunden werden durch vorübergehende Reduzierung in anderen Fächern gewonnen.

Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

2

jahrgangs- und klassenübergrei­fender Unterricht

Grundschule, Gymnasium

Das Unterrichtsangebot wird erweitert; durch eine an der Leistungsfähigkeit orientierte Gruppenzusammenstellung kann die einzelne Schülerin oder der einzelne Schüler gezielter gefördert werden.

Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

3

Organisation des Unterrichts in Doppelstunden

Gymnasium

Schule gewinnt Zeit und Ruhe im Unterrichtstag.

4

themenbezogene Projektwochen

Gymnasium

Schülerinnen und Schüler gewinnen Einblick in übergeordnete Zusammenhänge; Schlüsselqualifikationen werden gefördert.

5

Einbeziehung externer Partner

alle

Praxisbezug wird verstärkt durch Partner aus dem Kreis der Eltern, der Hochschule, der Kirchen und der Wirtschaft. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

6

Pädagogischer Tag statt Wandertag

Gymnasium

Wandertage haben ihre ursprüngliche Zielsetzung weitgehend verloren; die Schule setzt selbst das Thema eines Pädagogischen Tags fest.

7

Jahrgangsstufen­versammlungen

Gymnasium

Durch themen- oder anlassbezogene Versammlungen der Klassen eines Jahrgangs wird der Zusammenhalt der gesamten Altersgruppe gestärkt; der Informationsfluss in der Schule wird verbessert.

8

Jahrgangsstufen­sprecherinnen und -sprecher

Gymnasium

Alle Klassen eines Jahrgangs wählen eine Sprecherin oder einen Sprecher; die Identifikation mit schulischen Entscheidungen wird gestärkt.

9

Einrichtung einer „Klassenstunde"

Realschule

Schule verkürzt rollierend an einem Tag in der Woche alle Stunden um fünf Minuten: Gewinn einer Klassenleiterstunde zur Besprechung klasseninterner Probleme, Vorbereitung von Klassenfahrten, Einsammeln von Geldern etc..

Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

10

Schülerinnen und Schüler gestalten eigen­verantwortlich Unterricht

Hauptschule, Gymnasium

Schülerinnen und Schüler dürfen in festgelegten Abständen eine Stunde zu selbst gewählten Themen gestalten; sie trainieren Präsentation und Moderation.

b)
Förderung jeder einzelnen Schülerin oder jedes einzelnen Schülers (Individualförderung)

Nr.

Titel

erprobt an Schulart

Kurzerläuterung

11

Förderunterricht nach dem Zwischenzeugnis

Realschule, Gymnasium

Durch gezielten Förderunterricht kann die Wiederholerquote gesenkt werden. Die Schule gewinnt die erforderlichen Stunden durch geeignete andere MODUS21-Maßnahme wie z.B. Vorlesungsunterricht.

12

Vorlesungsbe­trieb

Gymnasium

Die Lehrkräfte arbeiten verstärkt in Teams, entwickeln gemeinsam die Grundlagen für die Vorlesungen und vermitteln ausgewählte Inhalte einer Gruppe aus mehreren Klassen im Vorlesungsbetrieb. Die Schule gewinnt Stunden für zusätzliche pädagogische Maßnahmen. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

13

Schülerinnen und Schüler lehren Schülerinnen und Schüler

Gymnasium

Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler fördern während der Unterrichtszeit in kleinen Gruppen außerhalb des Klassenverbandes leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler.

14

Selbstein­schätzung der Schülerinnen und Schüler

Realschule

Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Auswertungsbogen, mit denen sie die eigene Vorbereitung und Leistung einschätzen können und übernehmen Verantwortung für ihre Leistung.

c)
Leistungserhebungen

Nr.

Titel

erprobt an Schulart

Kurzerläuterung

15

Schulaufgabe mit Gruppenarbeits­phase

Gymnasium

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten z.B. in Deutsch im Team eine Rahmengeschichte, die die oder der Einzelne anschließend ausgestaltet; die individuelle Leistung der Teammitglieder in der Gruppenarbeitsphase wird erfasst und geht in die Note ein. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

16

Angesagte „Tests" im Turnus von sechs Wochen statt Schulaufgaben

Gymnasium

Gleichmäßige Verteilung angesagter Leistungserhebungen über das Schuljahr gewährleisten gleichbleibend hohes Leistungsniveau, reduzieren Wissenslücken und Prüfungsangst. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

17

Debatte ersetzt je eine Schulaufgabe (Aufsatz) in Deutsch und/oder Fremdsprachen

Gymnasium

Die Schülerinnen und Schüler müssen ihren Standpunkt zu einem vorgegebenen Thema vorbereiten, überzeugend vertreten, Toleranz gegenüber anderen Meinungen üben; sprachliche und argumentative Kompetenzen werden gestärkt. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

18

Präsentation ersetzt eine Aufsatzschul­aufgabe

Gymnasium

Durch die Erarbeitung und Darstellung eines komplexen Themas werden eigenständiges Arbeiten, Umgang mit neuen Medien und mündliche Sprachkompetenz gefördert.

19

Test aus formal­sprachlichen und Sprachver­ständnisanteilen in Deutsch ersetzt eine Aufsatzschul­aufgabe

Gymnasium

Klassen mit Schwächen in der formalen Sprachbeherrschung werden gezielt gefördert.

20

Schwerpunkte des Jahresstoffs in letzter schriftlicher Leistungs­erhebung

Gymnasium

Vor den Sommerferien wird der Jahresstoff in seinen Schwerpunkten abgesichert; die Nachhaltigkeit des Lernens wird gefördert. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

21

Leistungs­erhebungen (auch nicht angekündigte) über die Lerninhalte mehrerer Unter­richtsstunden

Gymnasium

Das Grundwissen wird gesichert, kleinschrittiges Lernen wird verhindert, Nachhaltigkeit des Lernens wird gefördert. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

22

schulinterne Jahrgangs­stufentests zum Grundwissen

Gymnasium

Die Nachhaltigkeit des Lernens wird gefördert; die Klassen einer Jahrgangsstufe können verglichen werden. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

23

Neugewichtung schriftlicher und mündlicher Leistungen in den Fremdsprachen

Gymnasium

Durch andere Gewichtung (z.B. 1:1 statt 2:1) wird bei Bedarf die mündliche Sprachkompetenz gefördert. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

24

Verstärkte Einbeziehung von Grundwissen in schriftliche Leistungs­erhebungen

Gymnasium

Schriftliche Leistungserhebungen prüfen immer auch die Verfügbarkeit von Grundwissen und Kernkompetenzen; die Nachhaltigkeit des Lernens wird gefördert.

25

Trennung von Unterrichts- und Prüfungsphasen

Gymnasium

Z.B. angekündigte Prüfungsphasen statt permanenten Abfragens; die Klasse gewinnt Ruhe im Unterrichtsalltag. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

26

Ganz- und Halbjahres­projekte in der Klasse

Gymnasium

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten über längeren Zeitraum fächerübergreifend und eigenverantwortlich an ausgewählten Themen; Ausdauer, Teamfähigkeit und Kreativität werden gestärkt.

d)
Personalmanagement und Personalführung

Nr.

Titel

erprobt an Schulart

Kurzerläuterung

27

Bildung von jahrgangs- und stufenbezogenen Pädagogischen Lehrkräfteteams

Gymnasium

Lehrkräfte arbeiten im Team; pädagogische Beobachtungen und Maßnahmen werden zielführender abgestimmt.

28

Unterrichts­planung im Lehrkräfteteam

Gymnasium

Lehrkräfte arbeiten im Team; der Gesamtaufwand für die Unterrichtsvorbereitung wird verringert.

29

Planung und Durchführung von schriftlichen Leistungserhebungen im Lehrkräfteteam

Gymnasium

Lehrkräfte arbeiten im Team; der Gesamtaufwand wird verringert; die Ergebnisse dienen der internen Evaluation.

30

„Mitarbeiter­gespräche" mit Zielver­einbarungen der Lehrkraft mit allen Schülerinnen und Schülern

Berufsschule

Lehrkräfte leisten gezielte Hilfestellung; Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für ihre Leistungsentwicklung; Schülerinnen und Schüler erfahren individuelle Unterstützung bei persönlichen Problemen.

2.
Teil: Maßnahmen Nrn. 31 bis 60:
a)
Schulorganisation

Nr.

Titel

erprobt an Schulart

Kurzerläuterung

31

Innerschulischer Praxistag

Förderschule

Die Schule führt an einem Tag fächer- und klassenübergreifenden Kursunterricht als Orientierungshilfe für die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsfindung durch.

32

Pflichtwahlfach „Business-English" an der Hauptschule

Hauptschule

Die Schülerinnen und Schüler der Regelklasse 9 nehmen fakultativ, die Schülerinnen und Schüler der M-Zweige obligatorisch am Wahlfach „Business English" teil, das nach zwei Jahren zum Erwerb eines Zusatzzertifikates führt.

33

Rhythmisierung des Schultags

Hauptschule

Durch Neustrukturierung und Rhythmisierung des Schulvormittags mit integrierter Mittagsbetreuung wird der Schultag dem Biorhythmus der Kinder entsprechend entzerrt. Ein Schultag dauert bis 15.30 Uhr, Hausaufgaben werden durch individuelles Üben ersetzt. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

34

Zeitungslektüre zur Förderung der Allgemeinbildung

Hauptschule

Die Maßnahme, die auf der regelmäßigen Lektüre von Tageszeitungen beruht, wird den Fächern Deutsch und GSE (Geschichte/Sozialkunde/Erdkunde) zugeordnet und in den Jgst. 7 und 8 durchgeführt.

35

Zwischenberichte statt Halbjahres­zeugnis

Gymnasium

Die Eltern erhalten zu zwei Zeitpunkten innerhalb des Schuljahres (Dezember und April) einen detaillierten schriftlichen Überblick über die Leistungen ihres Kindes.

Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

36

Neues Lernkonzept in der Berufsfachschule für Kinderpflege

Berufsfach­schule

Der Lehrstoff der Jahrgangsstufe 11 wird in Modulen („Lernbausteinen") aufbereitet und von den Schülern selbstständig und eigenverantwortlich an verschiedenen Lernorten erarbeitet. Der Abschluss eines Lernbausteins erfolgt in Form eines schriftlichen Tests, einer Einzel- oder einer Gruppenpräsentation.

b)
Individualförderung

Nr.

Titel

erprobt an Schulart

Kurzerläuterung

37

Einrichtung von Partnerklassen zwischen Unter- und Oberstufe

Förderschule

Die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Jahrgangsstufe der Förderschule unterstützen die Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse. Je nach Klassengröße sind die Patinnen und Paten ca. alle drei Wochen für eine Stunde im Einsatz.

38

Erweitertes Screening zur Einschulung

Grundschule

Die Schule erweitert das bestehende Screeningverfahren: Sprachstandserhebungen werden bei allen Schülerinnen und Schülern durchgeführt und um den mathematischen Bereich erweitert.

39

Förderung besonders begabter Grund­schülerinnen und Grundschüler

Grundschule

Die Schule bietet in Kooperation mit Eltern und externen Partnern ein qualitativ hochwertiges Zusatzangebot, das begabte Schülerinnen und Schüler besonders fördert.

40

Förderung von Vorschulkindern mit Entwicklungsver­zögerung

Grundschule

Vorschulkinder mit Entwicklungsverzögerungen werden auf den Unterricht der Regelklasse vorbereitet. Durch die intensive Zusammenarbeit der Schule mit verschiedenen Einrichtungen werden die Kinder im Bereich Sprach-, Merk- und Denkfähigkeit, aber auch in ihrem Spiel- und Sozialverhalten gefördert.

41

„Freiwilliges Soziales Jahr" an der Schule

Grundschule

An der Schule leistet eine Freiwillige das „Freiwillige Soziale Jahr" ab. Die Freiwillige unterstützt die Lehrkräfte im Unterricht (z.B. bei Differenzierungsmaßnahmen und bei der Planung und Organisation des Schulalltags).

42

Zeugnisergänzung basierend auf einer Schülerberatungs­stunde

Hauptschule

Mehrmals im Schuljahr findet eine Schülerberatungsstunde als Einzelgespräch statt, in der individuelle Probleme der Schülerin oder des Schülers besprochen und Ziele für die nächste Lern- und Entwicklungsphase formuliert werden.

43

„Unterricht Plus"

Hauptschule

In den Nachmittagsstunden werden semesterweise in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch (Grund- und Hauptschule) projektorientierte Kurse angeboten. In leistungsheterogenen Gruppen werden Unterrichtsinhalte thematisiert, vertieft und geübt.

44

Lernen in Kleingruppen

Realschule

Einmal wöchentlich werden in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik die Klassen gedrittelt; die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Kleingruppen. Begleitet werden sie dabei durch Eltern, Praktikantinnen und Praktikanten (Exercitium Paedagogicum) oder in Seminarschulen durch Referendarinnen und Referendare. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

45

Module zur Stärkung der Selbst- und Sozialkompetenz

Gymnasium

Auf der Grundlage eines Curriculums, das aus sechs aufeinander aufbauenden Modulen besteht (z. B. Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft, Verantwortungsfähigkeit, Problemlösungs- und Konfliktfähigkeit), wird Selbst- und Sozialkompetenz vermittelt.

46

Teamtraining im Schullandheim

Gymnasium

Der fünftägige Aufenthalt in einem speziell ausgestatteten Schullandheim wird für ein ca. 25-stündiges Trainingsprogramm kooperativer Kompetenzen genutzt.

47

Erstellung einer Referenzmappe für Schülerinnen und Schüler

Gymnasium

Alle sozialen und fachlichen Kompetenzen, die eine Schülerin oder ein Schüler im Laufe ihrer oder seiner Gymnasiallaufbahn erwirbt, werden in einer Mappe dokumentiert. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch die Möglichkeit, ihren eigenen Lernprozess zu reflektieren.

48

Unterricht in Notebookklassen

Berufsschule

Das mobile Lernen in der Schule, im Betrieb und zu Hause und die hochindividuelle Förderung durch interaktive Unterrichtsprogramme qualifiziert die Schülerinnen und Schüler, um so ihre Chancen im Berufsleben zu erhöhen. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

49

Ausbildungs­vereinbarung mit Schülerinnen und Schülern und Eltern

Berufsfach­schule

Die Schule vereinbart gemeinsam mit Eltern und Schülerinnen und Schülern individuelle Ziele der Ausbildung. Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler können frühzeitig diagnostiziert, entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

c)
Leistungserhebungen

Nr.

Titel

erprobt an Schulart

Kurzerläuterung

50

Besondere mündliche Prüfung in den Grund- und Leistungskursen Englisch

Gymnasium

Zusätzlich zu den herkömmlichen mündlichen Noten wird am Ende des Semesters eine „Besondere mündliche Prüfung" durchgeführt. Sie gibt den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, in einem längeren Prüfungsgespräch ihr sprachliches Können unter Beweis zu stellen. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

d)
Personalmanagement und Personalführung

Nr.

Titel

erprobt an Schulart

Kurzerläuterung

51

Methoden- und Teamtraining

Volksschule

Das gesamte Kollegium wird nach dem Methodentraining von Klippert geschult und das Methodenrepertoire aufbauend in allen Jahrgangsstufen umgesetzt.

52

Begleitung neuer Lehrkräfte im ersten Jahr

Realschule

Den neuen Lehrkräften werden durch Fachkollegen und Schulleiterin bzw. Schulleiter Unterrichtsbesuche, Feedback und Beratung konkrete Hilfestellungen gegeben.

53

„Runder Tisch" für Lehrkräfte einer Schule

Gymnasium

Zu vom Kollegium gewünschten Themen wird ein offenes Fortbildungsangebot erarbeitet, z. B. Handhabung des mobilen Laptopklassenzimmers, Prävention und Krisenintervention, Schulung im EFQM-Modell und Zeitmanagement.

e)
Inner- und außerschulische Partnerschaften

Nr.

Titel

erprobt an Schulart

Kurzerläuterung

54

Lehrkräfte­praktikum

Förderschule

Die Lehrkräfte leisten an zwei bis drei Tagen pro Jahr ein Praktikum in einem Unternehmen vor Ort ab. Sie gewinnen dadurch fundierte Einblicke in die Berufsanforderungen und knüpfen intensive Kontakte zu den Betrieben der Region.

55

Neigungs­orientiertes Lernen mit externen Fachleuten

Grundschule

Angeleitet durch externe Fachkräfte lernen die Schülerinnen und Schüler der zweiten und dritten Klassen einmal im Monat in interessensgeleiteten und jahrgangsübergreifenden Lerngruppen. Externe Kräfte arbeiten ehrenamtlich. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

56

Berufs­orientierung „Brückenschlag"

Hauptschule

Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region, die Ausbildungsplätze anbieten, begleiten Schülerinnen und Schüler von der 7. bis zur 9. Jahrgangsstufe. Ein Expertenteam von Pädagoginnen und Pädagogen, Psychologinnen und Psychologen sowie Unternehmerinnen und Unternehmern bereitet die Schülerinnen und Schüler drei Jahre lang auf den Sprung ins Berufsleben vor. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

57

„Economy Tutorial"

Realschule

Das „Economy Tutorial" ist ein Forum für den Ideenaustausch zwischen Schule und Wirtschaft. Dazu gehört die direkte Umsetzung eines gemeinsam erarbeiteten Maßnahmenkatalogs mit jährlichem Feedback der Schule an die Unternehmen.

58

Arbeit im Alten- und Pflegeheim als Praxismodul des Unterrichts

Realschule

Die Schülerinnen und Schüler besuchen in einem Zeitraum von drei Monaten wöchentlich die Bewohnerinnen und Bewohner eines Pflegeheims und leisten Hilfestellung im Alltag der pflegebedürftigen Menschen. Die Erfahrungen werden mit Lehrplanthemen verknüpft. Diese Maßnahme setzt das Einvernehmen mit dem Elternbeirat voraus.

59

Integration des Programms „Erwachsen werden" in die Erziehungs- und Unterrichts­arbeit

Hauptschule

Die Schülerinnen und Schüler absolvieren das Programm „Erwachsen werden" von Lions Quest nicht wie üblich als Zusatzangebot, sondern es findet Eingang in die verschiedenen Fächer. So wird es unmittelbar im sozialen Gefüge des Unterrichtsalltags wirksam.

f)
Sachmittelverantwortung

Nr.

Titel

erprobt an Schulart

Kurzerläuterung

60

Eigenverant­wortliche Sachmittelbe­schaffung und -verwaltung

Grundschule

Die Schule und der Sachaufwandsträger beschließen einvernehmlich ein Budget im Rahmen der Haushaltssatzungen. Die Finanzverantwortung über die Ausschreibung, die Beschaffung, die Verwaltung und die Verwendung der Sachmittel geht an die Schulleiterin oder den Schulleiter über.

*

vgl. § 87 Abs. 3